Case Manager & Partner News
  Das Nachrichtenmagazin für Kunden und Partner der Z & B Gruppe
September 2009
Editorial
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Newsletter März 2009
Sibylle Menzi leitet das Sekretariat der Buchmann & Partner AG.
Sie ist im Bereich Wiederein-gliederung tätig.
Liebe Leserin, lieber Leser,

Jedes Auto hat in der Regel vier Räder, einen Motor und einen USP. Noch nie gehört? USP ist ein Ausdruck aus dem Marketing und steht für Unique Selling Proposition. Was hat dies mit Case Management zu tun?
Nun, ein Auto wird nicht nur gekauft, weil es vier Räder und einen Motor hat, sondern weil die Marketingleute jedes Autobauers sich anstrengen, das Besondere, das Einzigartige eines Fahrzeuges hervorzuheben, z.B. den günstigen Preis, die Sicherheit, den geringen Verbrauch oder die Geländetauglichkeit.

Neben der UPS-Strategie gibt es noch eine andere, weit verbreitete, die Me-Too-Strategie. Wie der Name besagt, versuchen Unternehmen auf die Erfolgswelle anderer aufzuspringen, indem sie diese kopieren.
Durch die  5. IV-Revision initiiert gibt es immer mehr Firmen im Case Management, welche sich ein Stück vom wachsenden Kuchen abschneiden möchten. Doch, was zeichnet die einzelnen Firmen aus? Wir, die Buchmann & Partner AG und unsere Berufspersonal AG, blicken auf über zwanzig Jahre Erfahrung in der Stellenvermittlung und sieben Jahre in der beruflichen Wiedereingliederung zurück. Dies mit Erfolg: Wir haben bewiesen, dass auch die berufliche Integration von Menschen, welche es aus gesundheitlichen Gründen oder schweren Schicksalserfahrungen aus der Bahn geworfen hat, machbar ist. Unsere vielfältigen Kontakte zur Privatwirtschaft, sozialen Institutionen, Ämtern und Behörden erleichtern es uns, den Betroffenen eine schnelle berufliche Perspektive anzubieten. Wir führen sie dazu, Eigenverantwortung zu übernehmen und wieder einen Sinn im Leben zu finden. Das ist unser USP:

Wir finden für IHRE Versicherten  eine passende, neue Stelle!



Morgens um fünf bin ich schnell aus dem Haus. 3 Minuten bis zur S-Bahn, 10 Minuten Fahrt, 2 Minuten zu Fuss – und schon sitze ich an meinem neuen Arbeitsplatz.

Ich arbeite bei einer wichtigen Schweizer Krankenkasse in der Abteilung Posteingang. Täglich erreichen uns 15'000 - 20'000 Tarmed-Belege aus der ganzen Schweiz. Jeder dieser Belege muss genaustens kontrolliert werden, bevor man diesen einscannt. Da müssen zum Beispiel Gümmelis und Büroklammern weg.

Ich habe meinen Blick geschärft und benötige für die Kontrolle eines Beleges ungefähr 2 Sekunden, für komplizierte Belege etwas länger. Wenn einer unserer 10 Mitarbeiter zu schnell ist, wird er zurückgepfiffen, denn auch hier gilt: Qualität vor Quantität.

Es gibt Mitarbeiter, die machen tagein tagaus nichts anderes, als solche Belege zu kontrollieren. Da muss man aufpassen, dass man mit der Zeit nicht verkalkt. Ich habe mehr Glück, denn als Stellvertreter des Chefs übe ich auch andere Funktionen aus: Arbeitsplanung, Einteilung des Teams, Statistik nachführen und andere administrative Arbeiten.

Früher hatte ich eine Kaderstellung in einem Finanzunternehmen. Ich spreche 4 Sprachen und auch wenn mein heutiger Job nicht so anspruchsvoll ist, so bin ich doch froh, einen Gang zurück geschaltet zu haben und nicht mehr 24 Stunden für das Geschäft verfügbar sein zu müssen. Klar musste ich auch den Gürtel enger schnallen aber es hat sich gelohnt.

Mittagspause: Wir haben mehrere Restaurants in unserem Betrieb. Hier treffe ich immer wieder auf neue Gesichter. Es ist mir wichtig, Kontakt zu haben. Nach dem Essen gehe ich oft mit meinem Chef am Fluss entlang spazieren. Mein Chef ist 61, vielleicht kann ich später mal seinen Posten übernehmen. Wir haben ein gutes Verhältnis zueinander. Mit ihm habe ich in den ersten 2 Wochen mehr geredet als mit meinem früheren Chef in 3 Jahren!  An meiner alten Stelle wollten sie mich loswerden. Ich erlitt ein Burnout.

Bei Buchmann & Partner habe ich dann wieder Fuss gefasst. Ich absolvierte ein tägliches Arbeitstraining, jeweils am Vormittag. Ich lernte, wie man ein Bewerbungsdossier optimal zusammenstellt und ein Vorstellungsgespräch führt. Das musste ich mehrmals üben. Wir haben es auf Video aufgenommen und analysiert. Da kam zum Vorschein, dass ich zu wenig dynamisch wirke. So habe ich mir dann angeeignet, auch mit den Armen und Händen zu reden. Das hat gewirkt. Dort wurde mir vorgelebt, was ein gutes Arbeitsteam ist. Ich wurde immer freundlich behandelt. Das hat mein Selbstwertgefühl gestärkt.

Beim jetzigen Job erledige ich am Nachmittag Spezialaufgaben und um 15:00 ist Feierabend. Oft gehe ich joggen. Ich bin mit einer Japanerin verheiratet. Ich lerne und spreche schon recht gut japanisch. Wir haben zwei Kinder, beides Teenager. Das verlangt oft innere Gelassenheit und Ruhe. Die habe ich von den Japanern gelernt. Ich bewundere die japanische Kultur und Lebenseinstellung, vor allem, mit welchem grossen Respekt Sie ihren Mitmenschen entgegentreten.

Abends helfe ich meinen Kindern bei den Hausaufgaben. Dann wird gekocht, meistens japanisch. Den Abend geniesse ich mit meiner Frau, wir diskutieren oder lesen. Momentan lese ich das neuste Buch von Kazuo Ishiguro. Es heisst "Never let me go":
Es handelt von Menschen die geklont werden um als Organspender zu dienen. Gruselige Geschichte aber hochspannend.

 
Diesen Bericht als PDF downloaden
 



Am 1. Oktober 2009 ist es soweit: Wir eröffnen unsere Zweigniederlassung an der Jacob Burckhardt-Strasse 38 in Basel.

Weitere Infos zur Eröffnung finden Sie ab Mitte September 2009
auf unserer Website.

 

 


Sind Ihnen Atari, Apple II oder Commodore 64 ein Begriff? Dann kennen Sie bestimmt auch Pac-Man! Pac-Man wurde 1980 entwickelt und hat damals die PC-Welt im Nu erobert. Wir haben es für Sie wieder ausgegraben. Probieren Sie es aus, es macht genauso viel Spass wie vor 30 Jahren!


Der Begriff “soziale Kompetenz” setzt sich aus den Wörtern “sozial” (gemeinschaftlich) und “Kompetenz” (Befähigung, Befugnis) zusammen. Allgemein ist mit sozialer Kompetenz die Fähigkeit gemeint, gut mit anderen Menschen umgehen zu können. Das heisst präziser: Andere Menschen für sich einnehmen zu können. Reibungsfrei mit anderen zu kommunizieren, Konflikte zu lösen und offen und frei auf andere zuzugehen.

Soziale Kompetenz ist eine persönliche Veranlagung
Im Gegensatz zur fachlichen Kompetenz kann soziale Kompetenz in den wenigsten Fällen durch Lernen angeeignet werden. Diese Kompetenz ist dadurch gekennzeichnet, dass sie sich sehr stark in dem Charakter der Person widerspiegelt. Zwar kann jemand genau wie beim Singen, Fussball spielen oder Zeichnen durch Übung grosse Fortschritte erzielen, jedoch wird er selten an die Fähigkeiten einer Person heranreichen, die sich durch ein besonderes Talent in den jeweiligen Bereichen auszeichnet. Gewisse Verhaltensregeln können antrainiert werden, weicht die Situation jedoch leicht vom erlernen Muster ab, so wird eine sozial inkompetente Person sich so verhalten, wie es in ihrem Wesen verankert ist. Die meisten Menschen, die über keine soziale Kompetenz verfügen, sind sich über diese Tatsache nicht bewusst. Ihr Handeln empfinden sie als richtig. Reaktionen, die von ihrer Erwartungshaltung abweichen, können sie sich nicht erklären.

Emotionale Intelligenz und Empathie
Soziale Kompetenz hängt wesentlich mit emotionaler Intelligenz und Empathie zusammen. Emotionale Intelligenz beinhaltet die Fähigkeit, Verhalten, Gesten und Worte eines Gegenübers richtig zu interpretieren. Dies bedeutet beispielsweise zu wissen, wenn jemand etwas sagt, aber das Gegenteil meint oder sogar lügt. Empathie bedeutet, dass man in der Lage ist, nachzufühlen wie sich eine Person in einer bestimmten Situation fühlt.

Testen Sie sich selber:
Sind Sie in der Lage …

  • nicht mit persönlichen Fähigkeiten zu glänzen, wenn Sie dadurch jemand anderes schützen?
  • bei Diskussionen nicht das letzte Wort zu haben und nicht immer das letzte Argument anzubringen?
  • Kompromisse zu machen, die mehr anderen Personen nützen als Ihnen selbst?
  • wider besseren Wissens zu handeln, um eine andere Person nicht zu kränken oder zu demotivieren?
  • andere Leute für Ideen begeistern und zu motivieren?
  • Positives hervorzuheben und Fehler erst an zweiter Stelle zu erwähnen?

Die meisten Fragen sind schnell mit “ja” beantwortet. Viel eher sollte man sich jedoch in den konkreten Situationen nochmals dieselbe Frage stellen und überprüfen ob die erste subjektive Einschätzung tatsächlich zutrifft.


Banker:
„Ein Kerl, der seinen Schirm verleiht, wenn die Sonne scheint, und ihn sofort zurückhaben will, wenn es zu regnen beginnt.”

Mark Twain (1835-1910)


Quelle / Copyright:
Tages-Anzeiger 2009 / Widmer


In dieser Rubrik finden Sie interessante Links zum Thema Wiedereingliederung.
Falls auch Sie bestimmte Internetseiten unseren Lesern weiterempfehlen möchten, sind wir Ihnen für Ihre Mitteilung sehr dankbar.

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Parlament

Die Bundesversammlung - Das Schweizer Parlament

5. IV-Revision

05.052 5. Revision des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung

Die Suva steht für ein einzigartiges Angebot in den Bereichen Prävention, Versicherung und Rehabilitation.
Ein Internetportal für behinderte Menschen soll zielgruppenrelevante Themen bündeln und den Betroffenen aus einer Quelle zur Verfügung stellen. Die Informationsplattform MyHandicap.com möchte in Zukunft den zentralen Anlaufpunkt für alle Themen im Zusammenhang mit Behinderungen darstellen.
BSV, Bundesamt für Sozialversicherung: Auf dieser Seite finden Sie laufend aktuelle Informationen zum Thema Invalidenversicherung.
Die Invalidenversicherung oder kurz: die IV, ist ein wichtiges Element unseres Systems der Sozialen Sicherheit. Ihr Ziel ist es, die wirtschaftlichen Folgen einer gesundheitlich bedingten Einschränkung der Erwerbsfähigkeit zu vermindern oder zu beseitigen.
Praxisbezogene Kenntnisse des Sozialversicherungs- und Koordinationsrechts sind bei der Bearbeitung komplexer Leistungsfälle ein strategischer Erfolgsfaktor. Dieses Wissen ist ein entscheidendes Element für ein koordiniertes Case Management. Koordination Schweiz unterstützt Sie online und kostenlos, gezielt und effizient bei dieser Aufgabe.
Hier finden Sie alle Informationen über das Nationale Forschungsprogramm 45 «Probleme des Sozialstaates Schweiz». Das NFP 45 umfasst 35 Projekte in 4 thematischen Modulen.
Eine neue Existenz aufbauen
Äusserst wichtig ist für Querschnittgelähmte die Wiedereingliederung in ein erfüllendes Arbeitsleben. Das Institut für Berufsfindung bietet in diesem Bereich effektive und zukunftsorientierte Hilfe durch eine Fülle spezifischer Dienstleistungen unter Aufsicht von Fachexperten an.
AGILE Behinderten-Selbsthilfe Schweiz ist der Dachverband der Behinderten-Selbsthilfeorganisationen in unserem Land. AGILE zählt über 40 Mitgliedverbände. Diese vertreten ihrerseits rund 53'000 Menschen mit einer Behinderung.
Depri.ch - Das Forum zum Thema Depression
Depri.ch richtet sich an Betroffene, Angehörige und Interessierte und möchte als Wissensdrehscheibe und Austauschplatz zu einer höheren Transparenz und Akzeptanz in der Behandlung und Erkennung von Depressionen beitragen und für die Betroffenen eine Hilfe sein.
In den letzten 15 Jahren hat die Zahl der IV-Renten wegen psychisch bedingter Invalidität weit überproportional zugenommen. Im Jahr 2000 bezogen 60 740 Personen, die aus psychischen Gründen arbeitsunfähig waren, eine IV-Rente. Das entspricht einer Verdreifachung ihrer Zahl seit 1986. Am Rententotal, das auch die Unfälle miterfasst, machen die Renten aus psychischen Gründen heute 30 Prozent aus.
Buchmann
Als Dienstleistungsunternehmen mit über 20-jähriger Erfahrung in der Personalberatung und Stellenvermittlung haben wir uns in den vergangenen Jahren auch mit der beruflichen Wiedereingliederung erfolgreich auseinandergesetzt. Dabei haben wir bewiesen, dass die Integration von Menschen, welche es aus gesundheitlichen Gründen oder schweren Schicksalerfahrungen schwer haben, im Arbeitsmarkt wieder Fuss zu fassen, machbar ist. Unsere vielfältigen Kontakte zur Privatwirtschaft, sozialen Institutionen, Ämtern und Behörden erleichtern es uns, den Betroffenen eine schnelle berufliche Perspektive anzubieten. Wir führen sie dazu, Eigenverantwortung zu übernehmen und wieder einen Sinn im Alltag zu finden.

Redaktion der Case Manager & Partner News: Rolf Buchmann, Ramón Carbonell, Patrick Zufferey
Gestaltung: Sibylle Menzi / Ari Canonica (can-can.ch)