Case Manager & Partner News
  Das Nachrichtenmagazin für Kunden und Partner der Z & B Gruppe
Mai 2008
Editorial
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Newsletter Februar 2008
Rolf Buchmann
ist Senior Partner
der Buchmann & Partner AG
und leitet den Bereich Wiedereingliederung.
Ein Tag im Leben von...
Arbeit kann
man trainieren...
Mach mal Pause!
 

Liebe Leserin, lieber Leser,

Seit wir unsere Tätigkeit in der Wiedereingliederung aufgenommen haben, hat sich  manches an Erfahrung angesammelt, das in stetigem Rhythmus unsere Kompetenz zur Professionalität erweiterte. Diese Erkenntnis gilt sowohl für positive, wie auch schwierige Erfahrungen. Die Einsichten sind nachhaltig, in beiderlei Richtungen. Prägend sind also auch jene Erfahrungen, die in Misserfolgen enden, und daraus lernt man am ehesten.

Natürlich ist das positive Erfolgserlebnis für uns das angestrebte Ziel, auch die Erwartung unserer Auftraggeber –- mit Recht. Nur daran werden Leistungen gemessen, darauf basiert unsere Qualifikation. Aber, so fragen wir, was ist zu tun, dass auch unsere Auftraggeber, die, mit denen wir schon zu tun hatten und jene, die noch nie unsere Dienst beanspruchten?

Einzelne Care/ Casemanager erteilen uns Aufträge, wobei sie vorerst als Einzelauftraggeber das Resultat wahrnehmen. Ist es positiv, dann ist die Bereitschaft, weitere Aufträge zu erteilen wahrscheinlich, das beweisen uns die Folgeaufträge. Wie aber transportieren wir die Botschaft flächendeckender, damit die Vergleichbarkeit der Anbieter transparent wird?


Durch Vertrauen wächst die Bindung an Partner, das ist die Voraussetzung für die Zusammenarbeit. Natürlich gehört da auch die Solidität der Ausführung dazu, die Kompetenz. Kompetenz alleine garantiert aber nicht jeden Erfolg. Das wissen wir alle, die in der Branche tätig sind, dass auch Teilerfolge, dann aber auch Misserfolge zum Alltag gehören. Fakt ist, dass Erfahrungswerte bei jeder Beurteilung einer Leistung den Massstab einer Wertung darstellen. 

 

Das Mittel, Erfahrungswerte transparent darzustellen, ist die Statistik. Mit der Statistik werden verallgemeinernd quantitative Daten erhoben, die empirisch nachweisbar sind und deren Ergebnisse deskriptiv, beschreibend eine qualitative Wertung im Vergleich mit gleichen Anbietern ermöglichen, die als plausibel anerkannt werden können.

Wir sind darauf angewiesen, um unsere Marktleistung selbst einordnen zu können, realistische, gleich wahre Vergleichswerte zu kennen und es scheint ein vertrauensaufbauendes Element zu sein, diese Werte den Partnern unverfälscht zu kommunizieren.

Wir sind uns bewusst, keine Statistik ist ohne Makel, keine Statistik istmessgenau, es gibt bei der Interpretation stets Bandbreiten, die die Ungenauigkeit der Aussagen relativieren würden. Trotzdem verweisen die statistischen Zahlen auf Annäherungswerte, die als generelle Aussage glaubhaft und plausibel sind.

Wir sind der Auffassung, dass wir es unseren Auftraggebern schuldig sind, nach unserer vier Jahre dauernden Tätigkeit, aus der Gesamtzahl der Aufträge (100%) seit der Tätigkeitsaufnahme alle bearbeiteten Fälle in der Statistik auszuweisen. Das Resultat sehen Sie im oben dargestellten Kreisdiagramm. Wir denken, wir dürfen unsere Leistung und Kompetenz sehen lassen. Das freut uns und wir bedanken uns bei unseren Auftraggebern für das Vertrauen, das bisherige und das zukünftige.

Rolf Buchmann Patrick Zufferey Ramon Carbonell

Ich habe mich als kleiner Junge verbrannt. Ich war erst fünf,  mein Onkel hat grilliert und Brennsprit ins Feuer gegossen. Dann gab es eine riesige Stichflamme. Ich bin nah dabei gestanden….

Ich habe Narben im Gesicht und am Oberkörper. Als Kind und während meiner Schulzeit wurde ich unzählige Male operiert. Ich verpasste dadurch mehrere Schuljahre und landete in der Real. Dann bin ich in ein Loch geraten und alles war mir piep­egal.

Nach der Schule habe ich eine Spenglerlehre angefangen. Doch meine Narben haben die Chemikalien nicht vertragen. Ich bekam einen Ausschlag. Es war klar, dass ich die Lehre hinschmeissen musste. Meine Mutter hat mir dann mit viel Glück eine Lehre bei Ihrem eigenen Arbeitgeber in Steckborn gefunden. In Steckborn, wo ich aufgewachsen bin.  gibt es  den Bodensee, herrlich im Sommer, aber das war’s dann schon. Hier konnte ich eine KV-Lehre machen, was für einen Realschüler nicht gerade üblich ist. Und ich habe gut abgeschlossen!


Mit meinem Arzt, dem Hautspezialisten, wurde beschlossen, dass ich nach der Lehre weitere Operationen machen würde. Deswegen war die Suche nach einer Arbeitsstelle sehr schwierig, weil ich nicht 100% verfügbar sein konnte. Zu dieser Zeit schrieb ich über 160 Bewerbungen! Ohne Erfolg. Als Grund für die Absagen wurde oft meine fehlende Erfahrung ins Feld geführt. Als ob eine Lehre keine Erfahrung wäre! Das hat mich sehr gestört. Sobald ich bei einem Vorstellungsgespräch merkte, das dies der Grund für eine Absage sein sollte, wurde ich sarkastisch und teilweise auch zynisch. Denn ich bin mir auch heute nicht ganz sicher, ob nicht meine Narben der wahre Grund für das Nein waren.

Zum Glück habe ich meine Versicherung, die mir damals den Lohnausfall bezahlte. Sie trägt die volle Verantwortung für mich, bis ich mein Leben voll im Griff habe und selbständig für mich sorgen kann.  Sie war es auch, die mich an Buchmann & Partner vermittelte. Dort hat man meine Situation genau  analysiert – und schon kurze Zeit später auch einen Job gefunden, wenn auch nur für eine befristete Zeit.
Für mich war es ein Moment der Erlösung, wieder arbeiten zu dürfen. Ich war damals an einem Tiefpunkt angelangt, obwohl ich nicht einer bin, der sich auf den Boden drücken lässt. Von da an ging es nur noch aufwärts.
Seit anfangs Jahr arbeite ich bei einer Versicherungsgesellschaft in Winterthur. Diese Stelle habe ich nur dank fünf oder sechs guten Referenzen bekommen. Auch da hat mich Buchmann & Partner unterstützt.

Mein jetziger Job gefällt mir sehr. Ich arbeite im Back-Office in einem kleinen Team: Acht Frauen und ich als Hahn im Korb!
Das war am Anfang ein Sprung ins kalte Wasser: Ich musste schnell und viel lernen und mir das nötige Fachwissen aneignen. Denn: wenn ein Versicherter anruft, dann erwartet er eine Antwort, die wie aus Kanonen geschossen kommt! Da darf man nicht unsicher sein!
Ich habe eine gleitende Arbeitszeit und schätze es sehr, so in den Tag zu gleiten. Ich gehe zu Fuss zur Arbeit. Ein hervorragender Muntermacher, so ein Morgenspaziergang. Im Geschäft fahre ich meinen PC hoch, beginne meine Mails herunterzuladen und die zahlreichen Pendenzen abzuarbeiten.

 Mittags nur ein Sandwich -  dafür koche ich abends ausgiebig für mich allein. Ich achte auf gesunde, ausgewogene  Ernährung. Viel Vitamine! Damit ich nicht schlapp mache. So habe ich - und auch mein Geschäft etwas davon.
Zweimal in der Woche trainiere ich Fussball. Am Wochenende ist dann meistens auch Match. Ich spiele in der vierten Liga, bin der kleinste und jüngste Spieler in der Mannschaft. Fussball bedeutet mir sehr viel und ist ein Superausgleich zu meinem Schreibtisch-Job.
Ja, das Wochende! Es ist für mich zum Heiligtum geworden und ich zelebriere es in vollen Zügen. Da ist immer was los! Ich bin viel mit Kollegen unterwegs oder besuche meine Familie. Meine Kollegen mögen mich so wie ich bin. Da gibt es keine Berührungsängste.

Diesen Bericht als PDF herunterladen

 
Die Positionierung unserer beruflichen Wiedereingliederungstätigkeit ist in unserem Firmenprofil klar definiert. Unsere zentralen Kompetenzen liegen in den Bereichen Personalberatung und Stellenvermittlung, die sich an die Case- und Caremanagementaufgaben unserer Auftraggeber natlos anschliessen müssen.
Die Stellensuche kann wirkungsvoll und nachhaltig nur erfolgen, wenn wir mit allen arbeitsrelevanten Informationen ausgestattet sind. Das heisst, dass wir den betroffenen Menschen und seine Situation, sein Umfeld, insbesondere auch seine Fähigkeiten und beruflichen und fachlichen Voraussetzungen, kennen lernen und kennen müssen. Das bedingt eine Systematik, das bedingt geeignete Erfassungsinstrumente und iIn vielen Fällen auch die Möglichkeit, die Menschen bei der Arbeit beobachten zu können, Leistung on the job zu erkennen, den Menschen auch die Gelegenheit zu geben, ihre Möglichkeiten und Grenzen selbst zu erfahren.

Bisher haben wir es meist so organisiert, dass wir Arbeitgeber suchten, die eine Probeeinsatz zur Verfügung stellten, um so Erfahrungen zu generieren und das richtige Mass des Einsatzes zu definieren. Weil diese Arbeitgeberfindung aus unserer Sicht einen hohen Aufwand erforderte, weil wir darauf angewiesen waren, von den sich zur Verfügung stellenden Arbeitgebern zusätzlich Überwachungstätigkeiten zu leisten und Qualifikationen abzugeben haben wir eine andere Lösung geschaffen, das es uns ermöglicht, selbst unmittelbar und direkt an den Probanden dran zu bleiben. Wir haben in unseren Büros eine Anzahl Trainingsarbeitsplätze mit umfassender Infrastruktur und professioneller fachlicher Begleitung und Beratung eingerichtet. Wir bieten dadurch eine Möglichkeit, eine Tagesstruktur zu erleben, zu schaffen, sich wieder an Normalität zu gewöhnen.
Diese Trainingsarbeitsplätze stehen jedem Kandidaten zu Verfügung, um sich selbst im Arbeitsprozess zu erfahren, dem es nützt und der das wünscht. So besteht die Möglichkeit, in einem lebendigen und angenehmen Umfeld den Alltag wieder zu erleben und selbst wirklich nützlich tätig zu sein mit unserer Begleitung auch die Stellensuche systematisch voran zu treiben und sich schliesslich selbst zu helfen. Damit wächst auch das Vertrauen in sich selbst und diese Erfahrung, dass oft Selbsthilfe die beste Methode ist, sich wieder ins Lot zu bringen, ist tiefgründig und prägend.

Google Earth Flugsimulator
Ein Flugsimulator ist das neuste "Osterei"
in der aktuellen Google Earth Version.
Nachdem bereits der Weltraum erforscht werden konnte, kann man in der neusten Version in einen F16 Düsenjäger oder eine SR22 Propellermaschine einsteigen.

Das tolle am neuen Flugsimulator ist auch die Möglichkeit, Zürich als Start-Flughafen auswählen um z.B. einen Rundflug über den Zürisee machen zu können. Ausprobieren lohnt sich ganz bestimmt!

Zum Download von Google Earth

Frühling =
Die schöne Jahreszeit, in der der Winterschlaf aufhört
und die Frühjahrsmüdigkeit beginnt.

Emanuel Geibel (1815-84), dt. Dichter

Quelle: Unbekannt
( aus einem der unzähligen mir zugesandten Witz-E-Mails...
)

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Parlament

Die Bundesversammlung - Das Schweizer Parlament

5. IV-Revision

05.052 5. Revision des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung

Die Suva steht für ein einzigartiges Angebot in den Bereichen Prävention, Versicherung und Rehabilitation.
Ein Internetportal für behinderte Menschen soll zielgruppenrelevante Themen bündeln und den Betroffenen aus einer Quelle zur Verfügung stellen. Die Informationsplattform MyHandicap.com möchte in Zukunft den zentralen Anlaufpunkt für alle Themen im Zusammenhang mit Behinderungen darstellen.
BSV, Bundesamt für Sozialversicherung: Auf dieser Seite finden Sie laufend aktuelle Informationen zum Thema Invalidenversicherung.
Die Invalidenversicherung oder kurz: die IV, ist ein wichtiges Element unseres Systems der Sozialen Sicherheit. Ihr Ziel ist es, die wirtschaftlichen Folgen einer gesundheitlich bedingten Einschränkung der Erwerbsfähigkeit zu vermindern oder zu beseitigen.
Praxisbezogene Kenntnisse des Sozialversicherungs- und Koordinationsrechts sind bei der Bearbeitung komplexer Leistungsfälle ein strategischer Erfolgsfaktor. Dieses Wissen ist ein entscheidendes Element für ein koordiniertes Case Management. Koordination Schweiz unterstützt Sie online und kostenlos, gezielt und effizient bei dieser Aufgabe.
Hier finden Sie alle Informationen über das Nationale Forschungsprogramm 45 «Probleme des Sozialstaates Schweiz». Das NFP 45 umfasst 35 Projekte in 4 thematischen Modulen.
Eine neue Existenz aufbauen
Äusserst wichtig ist für Querschnittgelähmte die Wiedereingliederung in ein erfüllendes Arbeitsleben. Das Institut für Berufsfindung bietet in diesem Bereich effektive und zukunftsorientierte Hilfe durch eine Fülle spezifischer Dienstleistungen unter Aufsicht von Fachexperten an.
AGILE Behinderten-Selbsthilfe Schweiz ist der Dachverband der Behinderten-Selbsthilfeorganisationen in unserem Land. AGILE zählt über 40 Mitgliedverbände. Diese vertreten ihrerseits rund 53'000 Menschen mit einer Behinderung.
Depri.ch - Das Forum zum Thema Depression
Depri.ch richtet sich an Betroffene, Angehörige und Interessierte und möchte als Wissensdrehscheibe und Austauschplatz zu einer höheren Transparenz und Akzeptanz in der Behandlung und Erkennung von Depressionen beitragen und für die Betroffenen eine Hilfe sein.
In den letzten 15 Jahren hat die Zahl der IV-Renten wegen psychisch bedingter Invalidität weit überproportional zugenommen. Im Jahr 2000 bezogen 60 740 Personen, die aus psychischen Gründen arbeitsunfähig waren, eine IV-Rente. Das entspricht einer Verdreifachung ihrer Zahl seit 1986. Am Rententotal, das auch die Unfälle miterfasst, machen die Renten aus psychischen Gründen heute 30 Prozent aus.
Buchmann
Stellen für Menschen mit einer Behinderung
Als Dienstleister im Bereich der Personalberatung und Stellenvermittlung mit einer über 20.jährigen Erfahrung sind wir in der Lage, auch Stellen für behinderte Personen zu finden und zu vermitteln. Durch unsere vielfältigen Kontakte zu unseren Kunden (Grossfirmen und KMU in der Industrie, im Handel und im Dienstleistungsbereich) können wir mithelfen, Ihren Klienten eine Perspektive zu bieten und Kosten zu sparen. Mehr Infos: www.wiedereingliederung.ch

Redaktion der Case Manager & Partner News: Rolf Buchmann, Ramón Carbonell, Patrick Zufferey
Gestaltung: Sibylle Menzi / Ari Canonica (can-can.ch)