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Die oben erwähnten Dokumente zu unserer Qualitätssicherung können Sie hier als PDF auf Ihren PC downloaden: |
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Heute bewache ich das wohl bekannteste Zunfthaus in Zürich: das Zunfthaus zur Zimmerleuten, das vor wenigen Tagen abgebrannt ist. Ich arbeite bei der Securitas. |
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Während meinem Dienst muss ich den ganzen Tag ruhig dastehen. Ich darf weder essen noch trinken. Nicht mal ein Kaugummi ist erlaubt. Ab und zu gehe ich dann schon ein paar Schritte hin und her, sonst ist die Kälte fast nicht auszuhalten. Um 11 Uhr mache ich eine halbe Stunde Pause. Ab an die Wärme! Zigarette rauchen, etwas kleines essen. Um 15 Uhr werde ich abgelöst. Ich versorge mein Beret in der Sporttasche und ziehe wieder meine Tarnjacke an. Manchmal arbeite ich an einem Tag auch einen 11 oder 12 Stünder. Das ist dann schon heavy. Bei der Securitas arbeite ich seit dem Zürifäscht. Am Anfang habe ich viel auch nachts gearbeitet. Das hat mir aber überhaupt nicht gepasst, immer so allein mit dem Velo unterwegs. Da muss man schon ein Einzelgänger sein, um diesen Job aushalten zu können. Man verliert ganz schnell alle sozialen Kontakte. Und die Beziehung leidet enorm. Jetzt arbeite ich am Tag. 80-120%. Ich werde im Stundenlohn bezahlt. Ich mache diesen Job, weil ich Geld brauche. Ich arbeite gerne als Securitas, aber eigentlich warte ich darauf, eine Ausbildung als Sozialpädagogin starten zu können. Ich habe mich an der Höheren Fachschule für Sozialpädagogik in Luzern beworben. Da bekomme ich aber frühestens 2009 einen Platz. |
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Ich war zwanzig, also vor etwa 4 Jahren, als der Albtraum begann. Seitdem verbrachte ich viele Tage im Spitalbett, zuhause liegend oder in der Reha-Klinik.
Das kam so: Ich hatte mir bei einem kurzen Spurt – an einer Tankstelle, auf dem Weg von der Toilette zum Auto – die Hüfte ausgerenkt. Wie es dazu kommen konnte ist bis heute ein Rätsel. Beim wieder Einrenken der Hüft ist es dann wohl passiert: Mein Becken brach auseinander. Ich hatte einen sechsfachen Beckenbruch. Und unbeschreibliche Schmerzen! In Schiers im Bündnerland, wo der Unfall passiert war, war ich 3 Tage in einem kleinen Spital. Dann wurde ich mit einem Krankenwagen nach Zürich ins Balgrist transportiert. Die Fahrt war eine Tortur. Ich spürte jeden kleinen Stein auf der Strasse… es war furchtbar. Dann wurde ich operiert und wieder operiert! |
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Schrauben rein – Schrauben raus – Platten rein – Notoperation – Intensivstation, usw. Da ich über so lange Zeit starke Schmerzen gehabt habe, wurde ich von den Schmerzmitteln zudem morphiumabhängig. Das war das Schlimmste von allem, die körperliche Abhängigkeit und der darauffolgende Entzug.
Dann habe ich mir – entgegen den Ratschlägen der Aerzte - ich ein künstliches Hüftgelenk einbauen lassen. Erst dann - nach vielen Jahren des Leidens - war endlich wieder Lebensqualität eingekehrt. Seitdem fühle ich mich wieder wohl in meinem Körper. Ich halte mich fit und treibe Sport. Schon kurze Zeit nach meinem Unfall wurde ich von meinem Arbeitgeber, wo ich als Koch gearbeitet hatte, gekündigt. Es war auch mir klar, dass ich nicht mehr auf meinem gelernten Beruf arbeiten konnte. Die körperliche Belastung war zu gross. Dank meiner Betreuerin von der SUVA Versicherung kam ich mit Buchmann & Partner in Kontakt. Dort machte ich diverse Eignungstests und berufliche Abklärungen. Aber nicht nur das: Als klar war, was ich werden wollte, nämlich Sozialpädagogin, half mir Buchmann & Partner die richtigen Unterlagen zusammenzustellen, meinen Lebenslauf zu schreiben, und Bewerbungen rauszuschicken. Ich bekam zwar viele Absagen, aber schliesslich fand Ramon Carbonell für mich eine Stelle als Praktikantin in einem Heim für schwererziehbare Kinder und Jugendliche. Diese Stelle hat mir sehr gefallen: Ich übernahm so quasi die Mami-Rolle, war viel mit den Kindern allein, trug viel Verantwortung. Einziger Nachteil: Man verdient wenig im sozialen Bereich. Deswegen, und weil ich keine weitere Praktikumsstelle gefunden habe, arbeite ich jetzt bei der Securitas und warte, bis ich an die Schule kann. Die Schule dauert 3 Jahre. Die IV bezahlt das Schulgeld und ein Taggeld während der Ausbildung. Abends, wenn ich nach Hause komme, werde ich allererst von meinem Büsi begrüsst. Ich lebe mit meiner Freundin in einer schönen 4 ½ Zimmer Wohnung mit Cheminée. Auch sie arbeitet als Sozialpädagogin. Wir haben die Hausarbeiten aufgeteilt: Sie kocht und ich putze. Auch heute werden wir zusammen essen und ein Gläsli Wein trinken. Dann werde ich – wie so oft – vermutlich auf dem Sofa einschlafen. |
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Alle vier Jahre wird vor dem 1. März ein zusätzlicher Tag ins Jahr eingefügt: Der Schalttag 29. Februar. Das Jahr 2008 ist ein solches Schaltjahr.
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Ein
paar unscheinbare Zahlen hinter dem Komma haben unseren Kalender
durcheinander gebracht. Weil die Erde exakt 365 Tage, fünf
Stunden, 48 Minuten und 46 Sekunden braucht, um die
Sonne zu umkreisen, hat schon Gaius Julius Caesar einen Schalttag
eingeführt. Doch die kleine Veränderung hatte gravierende Folgen...
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Das Kleingedruckte
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Das Schaltjahr Diesmal war es das katholische Kirchenoberhaupt, das sich dem Problem stellte und den Kalender erneut reformierte: Papst Gregor XIII. strich in diesem Jahr einfach zehn Oktober-Tage aus dem Kalender. Auf den 4. folgte der 15. Oktober - der Rückstand war aufgeholt und der Kalender war wieder im Takt. Doch wer sich heute an Wetter- und Bauernregeln orientieren möchte, sollte diesen radikalen gregorianischen Schnitt bedenken: Auch die an bestimmten Tagen festgemachten Regeln verschoben sich durch die Reform teilweise um zehn Tage nach vorne. |
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Für Börsenspekulationen ist der Februar einer der gefährlichsten Monate. Die anderen sind Juli, Januar, September, April, November, Mai, März, Juni, Dezember, August und Oktober. Mark Twain (eigentlich: Clemens, Samuel Langhorne) |
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Quelle: Tages-Anzeiger vom 12.02.2008 |
In dieser Rubrik finden Sie interessante Links zum Thema Wiedereingliederung. |
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Die Bundesversammlung - Das Schweizer Parlament 5. IV-Revision 05.052 5. Revision des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung |
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Die Suva steht für ein einzigartiges Angebot in den Bereichen Prävention, Versicherung und Rehabilitation. |
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Ein
Internetportal für behinderte Menschen soll zielgruppenrelevante Themen
bündeln und den Betroffenen aus einer Quelle zur Verfügung stellen.
Die Informationsplattform MyHandicap.com möchte in Zukunft den zentralen
Anlaufpunkt für alle Themen im Zusammenhang mit Behinderungen darstellen. |
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BSV,
Bundesamt für Sozialversicherung: Auf dieser Seite finden Sie laufend
aktuelle Informationen zum Thema Invalidenversicherung. |
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Die
Invalidenversicherung oder kurz: die IV, ist ein wichtiges Element unseres
Systems der Sozialen Sicherheit. Ihr Ziel ist es, die wirtschaftlichen Folgen
einer gesundheitlich bedingten Einschränkung der Erwerbsfähigkeit
zu vermindern oder zu beseitigen. |
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Praxisbezogene
Kenntnisse des Sozialversicherungs- und Koordinationsrechts sind bei der
Bearbeitung komplexer Leistungsfälle ein strategischer Erfolgsfaktor.
Dieses Wissen ist ein entscheidendes Element für ein koordiniertes
Case Management. Koordination Schweiz unterstützt Sie online und kostenlos,
gezielt und effizient bei dieser Aufgabe. |
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Hier
finden Sie alle Informationen über das Nationale Forschungsprogramm
45 «Probleme des Sozialstaates Schweiz». Das NFP 45 umfasst
35 Projekte in 4 thematischen Modulen. |
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Eine
neue Existenz aufbauen Äusserst wichtig ist für Querschnittgelähmte die Wiedereingliederung in ein erfüllendes Arbeitsleben. Das Institut für Berufsfindung bietet in diesem Bereich effektive und zukunftsorientierte Hilfe durch eine Fülle spezifischer Dienstleistungen unter Aufsicht von Fachexperten an. |
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AGILE
Behinderten-Selbsthilfe Schweiz ist der Dachverband der Behinderten-Selbsthilfeorganisationen
in unserem Land. AGILE zählt über 40 Mitgliedverbände. Diese
vertreten ihrerseits rund 53'000 Menschen mit einer Behinderung. |
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Depri.ch
- Das Forum zum Thema Depression Depri.ch richtet sich an Betroffene, Angehörige und Interessierte und möchte als Wissensdrehscheibe und Austauschplatz zu einer höheren Transparenz und Akzeptanz in der Behandlung und Erkennung von Depressionen beitragen und für die Betroffenen eine Hilfe sein. |
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In
den letzten 15 Jahren hat die Zahl der IV-Renten wegen psychisch bedingter
Invalidität weit überproportional zugenommen. Im Jahr 2000 bezogen
60 740 Personen, die aus psychischen Gründen arbeitsunfähig waren,
eine IV-Rente. Das entspricht einer Verdreifachung ihrer Zahl seit 1986.
Am Rententotal, das auch die Unfälle miterfasst, machen die Renten
aus psychischen Gründen heute 30 Prozent aus. |
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| Redaktion der Case Manager & Partner News: Rolf Buchmann, Ramón Carbonell, Patrick Zufferey Gestaltung: Sibylle Menzi / Ari Canonica (can-can.ch) |
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