Wenn ich um halb Sechs aufstehe, begrüssen mich 3 Katzen vor meiner Schlafzimmertür. Ich mache die Rolladen hoch und die Balkontüre auf. Die Katzen wollen an die frische Luft. Meine Katzen haben meinen Rhythmus angenommen: Sobald ich ins Bad gehe, gehen sie eine nach der anderen auf die Katzentoilette.

Erfahren Sie mehr...

Gute Menschen finden immer gute Menschen! Dies habe ich in letzter Zeit immer wieder erfahren. Ich stamme aus Mazedonien. 1989 kam ich in die Schweiz und habe 20 Jahre lang auf dem Bau gearbeitet. Vor mehr als 4 Jahren hatte ich einen Bandscheiben­vorfall. Mein Arzt hat mich sofort krankgeschrieben.

Erfahren Sie mehr...

Vor acht Jahren bin ich das erste Mal zusammengebrochen. Bumm! Es war, wie wenn man den Stecker herauszieht: Kein Licht, kein Ton, keine Kraft. Und als ich dann am Boden lag und wieder zu mir kam, fragte ich mich: „Läck, was isch das gsi?“ Es war an einem lockeren, ruhigen Sonntag.

Erfahren Sie mehr...

 Ich bin in der Nacht die Treppe heruntergefallen und habe mir das Genick gebrochen. Ich war auf der linken Seite gelähmt und dachte, es wäre ein Schlaganfall. Dann merkte ich, dass es etwas anderes sein musste, denn im Kopf war ich ja ganz klar. Am nächsten Tag kehrte das Gefühl in meinem Bein zurück, aber mein Arm war wegen einer Quetschung des Rückenmarks gelähmt. Nach einer schwierigen Operation an zwei Halswirbeln kam ich schliesslich ins Paraplegiker Zentrum in Nottwil.

Erfahren Sie mehr...

Morgens um fünf bin ich schnell aus dem Haus. 3 Minuten bis zur S-Bahn, 10 Minuten Fahrt, 2 Minuten zu Fuss – und schon sitze ich an meinem neuen Arbeitsplatz. Ich arbeite bei einer wichtigen Schweizer Krankenkasse in der Abteilung Posteingang. Täglich erreichen uns 15'000 - 20'000 Tarmed-Belege aus der ganzen Schweiz. Jeder dieser Belege muss genaustens kontrolliert werden, bevor man diesen einscannt. Da müssen zum Beispiel Gümmelis und Büroklammern weg.

Erfahren Sie mehr...

Meine Uniform ist schön, picco bello! Zur Uniform gehört auch eine Schirmmütze, aber die trage ich so gut wie nie. Ich habe seit 4 Monaten den absoluten Traumjob als Chauffeur der Verkehrsbetriebe Luzern, VBL. Ich befinde mich immer noch in der 6-monatigen Probezeit, aber ich habe ein gutes Gefühl, festangestellt zu werden.

Erfahren Sie mehr...

An den Tag des Unfalls kann ich mich nicht erinnern. Ich dachte, es wäre an einem Dienstag passiert. Es war ein Mittwoch.

Ich arbeitete damals bei einer Aluminium-Verarbeitungsfabrik. Vor 4 Jahren passierte der tragische Arbeitsunfall: An der Fräsmaschine wurde meine linke Hand vollständig abgetrennt. Ich verlor das Bewusstsein.

Erfahren Sie mehr...

Heute bewache ich das wohl bekannteste Zunfthaus in Zürich: das Zunfthaus zur Zimmerleuten, das vor wenigen Tagen abgebrannt ist. Ich arbeite bei der Securitas. Um 5 Uhr stehe ich auf. Ich dusche heiss, ganz heiss – das hilft gegen die Unterkühlung des Körpers. Ich trinke meinen Tee, und ziehe mich warm an. Warm anziehen heisst für mich: Tausend Sachen überziehen: Thermo-Unterwäsche, Pullover, nochmals Pullover… Uniform.

Erfahren Sie mehr...

Wenn in Ihrer Firma der Drucker aussteigt oder nicht mehr schön druckt, kann es durchaus sein, dass wir uns bei dieser Gelegenheit persönlich begegnen, denn ich bin als Druckertechniker im Aussendienst unterwegs und bringe defekte Drucker, Plotter oder Kopierer wieder in Schwung.

Erfahren Sie mehr...

 

Morgens stehe ich um halb sechs auf. Das Schöne an meinem Beruf ist, dass ich mich da nicht gross schminken muss. Ich trinke einen Kaffee, schnell das Gesicht waschen, und schon bin ich unterwegs. Um halb sieben bin ich im Geschäft.

Erfahren Sie mehr...

 

 Ich habe mich als kleiner Junge verbrannt. Ich war erst fünf, mein Onkel hat grilliert und Brennsprit ins Feuer gegossen. Dann gab es eine riesige Stichflamme. Ich bin nah dabei gestanden….

Ich habe Narben im Gesicht und am Oberkörper. Als Kind und während meiner Schulzeit wurde ich unzählige Male operiert. Ich verpasste dadurch mehrere Schuljahre und landete in der Real. Dann bin ich in ein Loch geraten und alles war mir piep­egal.

Erfahren Sie mehr...

Ich bin Tramführer. Mein Tram fährt heute um zwanzig vor sechs, 5:39, um genau zu sein. Deshalb stehe ich bereits fünf vor halb vier auf. Klassische Musik begleitet mich beim Aufstehen. Duschen kann ich nicht um diese Zeit, das ist zu früh. Meine Katze macht lustigerweise meinen Rhythmus mit. Auch sie will ihren „Food“. Wir frühstücken gemeinsam ausgiebig.

Erfahren Sie mehr...

Was für ein Tag !!!
Heute habe ich ein wichtiges Vorstellungsgespräch bei einer grossen Versicherung. Ja, ich suche wieder einen Job. Um halb Sieben stehe ich auf, ich bin noch ziemlich verschlafen. Dennoch bin ich sehr aufgeregt, denn um 11 Uhr findet das Interview statt.

Erfahren Sie mehr...

Ich stamme aus einem kleinen Dorf im Kosovo, nahe der Stadt Jakova. Den Kosovo-Krieg habe ich miterlebt, ich ging nicht weg. Ich bin gelernter Mechaniker und besass damals mit meinem Bruder eine kleine Autowerkstatt. Doch die Situation wurde immer schwieriger. Schliesslich mussten wir das Geschäft aufgeben. Ich wollte mein Leben verbessern und bin vor rund 4 Jahren in die Schweiz gekommen. Auch meine Frau stammt aus dem Kosovo. Wir haben eine kleine Tochter, sie heisst Melissa.

Vor 2 Jahren hatte ich gleich zwei schwere Unfälle, kurz hintereinander.

Erfahren Sie mehr...

Früher bin ich internationale Bob-Rennen gefahren − heute repariere ich Haushaltsgeräte. Dieser neue Job ist super.Kurz nach sechs fahre ich von zu Hause los. Eigentlich müsste ich erst um sieben Uhr beginnen, da käme ich aber nie durch mit meinen Terminen.

Seit meinem vor 2 Jahren überstandenen Burnout habe ich den Stress aus meinem Leben verbannt . Ich fahre morgens ruhig mal los, und wenn ich abends alles erledigt habe, dann ist es gut, und sonst ist es auch gut.

Erfahren Sie mehr...

 Ich bin weder zart besaitet noch nehme ich ein Blatt vor den Mund. Ein Grund, wieso ich oft anecke. Manchmal mache ich auch Radau, wenn ich sehe, dass es nicht richtig läuft, keine Logik da ist oder kompliziert wird. Oft fühle ich mich auch ungerecht behandelt. Dabei bin ich eigentlich ein unkomplizierter Mensch. Zu meinen Lieblingssprüchen gehört:„Hilft Dir selbst, sonst hilft Dir keiner!“ Ich versuche, so gut es geht, mir selber zu helfen. Ausschlaggebend für diese meine heutige Lebenseinstellung war wohl mein schwerer Unfall vor 27 Jahren!

Erfahren Sie mehr...

Ich habe mir bei einem Motorradunfall beide Handgelenke und Arme gebrochen. Ein Autolenker hatte meinen Vortritt missachtet. Der Aufprall war heftig, ich flog meterweit über seinen Wagen hinweg und habe mich beim Sturz reflexartig auf meine Hände aufgestützt. Dabei erlitt ich mehrere Brüche an Händen und Armen, diese wurden bei der OP mit Metallplatten und Schrauben fixiert. Die ersten Tage im Spital waren schwierig: beide Arme im Gips! Wie sollte ich da selbständig essen oder trinken?

Erfahren Sie mehr...

„Chönt Si das nid ä chli liesliger mache?“ Ich sitze im Schnellzug nach Zürich. MP3-Player in der Tasche und „Heavy Metal“ in den Ohren. Die Frau hat recht, ich dreh den Sound runter. Der Zug fährt im HB ein. Ich bin unterwegs zu Buchmann und Partner AG, da haben sie für mich einen Arbeitsplatz eingerichtet. Dienstags und donnerstags beschäftige ich mich dort intensiv mit der Stellensuche. Einen Job zu haben ist nicht schwer, einen zu finden dagegen sehr. Als Epileptiker erst recht.

Erfahren Sie mehr...